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"Der Weltraum - unendliche Weiten"...


By Piwi - Posted on 25 Mai 2014

Wir schreiben das Jahr 2014. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise mit seinem vierköpfigen Grupetto..., ach nee..., wir sind ja die RSF'ler aus Aubing und trafen uns am Samstag gegen 10:30 Uhr beim Präsi, um in die unendlichen Weiten des Dachauer Hinterlandes einzutauchen.

Neben mir waren der Präsi, Manni und unser Wetterfrosch Alex am Start. Noch kurz vor Beginn der Sause wurden die letzten Wetter-Updates gecheckt. Das Wetter war schwer einzuschätzen und windig war es auch ohne Ende (was mich erfahrungsgemäß weniger stört). Mit einer kleinen Verspätung ging es dann los. Kurz vor der ersten Autobahnüberquerung fiel dem Präsi jedoch auf, dass er den falschen Ersatzschlauch dabei hatte. Für sein Nevi und den Hochprofilfelgen war das Ventil einfach zu kurz. Also kleine Rast nach sagenhaften 3km. Wir konnten bereits an dieser Stelle nur von Glück reden, dass unser Grüppchen noch aus vier Pedaleuren bestand. Beim Überqueren der Lochhausener Straße hätte uns der Präsi doch glatt ein Auto knutschen lassen. Das Wort "frei" war sicherlich nicht auf die Straße bezogen. Aber Mane hat die Gefahr erkannt und wir ließen den BMW-Fahrer mit geschätzten 70km/h einfach mal passieren :-) Manni nutzte die Zeit unserer außerplanmäßigen Pause, um Kontaktpflege mit der Anwohnerschaft zu betreiben, Alex schaute schlau in der Gegend herum und ich wässerte den Vorgarten eines mir nicht bekannten Besitzers.

Nach ca. 15min war der Präse auch schon wieder da, nur nicht mehr mit seinem Nevi. Als Ausrede wurden diverse Probleme mit Trikots und dgl. mehr angeführt. Wir glauben, dass das Wetter nicht Nevi-like war :) Das sollte sich später aber noch rächen.

Also ging es einfach drauf los. Quer durch das Dachauer Hinterland. Wir radelten durch Ortschaften, wo selbst die Anwohner scheinbar nicht wussten, dass es diese Orte gibt. Aber mit dem Orientierungssinn einer Brieftaube schraubten wir uns immer weiter voran. Schließlich waren 90km zu schaffen. Wie immer blieb der Spaß nicht auf der Strecke. Der Präsi erklärte mir, wie er allein mit seiner Kraft mein Tretlager in zwei Teile katapultieren würde. Und das Schöne war: Er ließ seinen Worten auch Taten folgen. Allerdings auf seinem Eisenschwein. Kurz vor Palsweis drückte er mit brachialer Gewalt auf die Pedale, um den kleinen Anstieg zur Autobahnbrücke hinauf zu meistern. Und dann... "Krack"..., dass war es. Die Feder seiner Time-Pedale flog im Looping durch die Luft und das Plastepedal hatte danach irgendwie Schieflage. Natürlich war ein Fahrfehler von mir die Ursache. Was sonst. Ich glaube aber eher, dass das Intervalltraining des Präsis einen Tag zuvor zu dieser martialischen Kraftentfaltung geführt hatte.

Nach notdürftiger Reparatur ging es dann weiter. Die Fahrtechnik des Präse sah sodann etwas merkwürdig aus. Seinem Rennspeed tat das aber keinen Abbruch. Nach gut drei Stunden standen dann 90km und knappe 700hm auf der Uhr. Es war eine schöne Tour, nur hat sich vermutlich niemand diese Strecke merken können. Wir sehen uns zur nächsten Runde..., bis dahin...,

Euer Piwi

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